Page Load Time E-Commerce Cloud Hosting

Mehr Performance bedeutet mehr Umsatz im E-Commerce

Es ist allgemein anerkannt, dass die Ladezeit einer Webseite einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg im E-Commerce ist. Dementsprechend hat der Page Load einer Webseite einen immensen Einfluss auf SEO und SEM, aber vor allem auch auf die allgemeine User-Experience und letztendlich auf den Umsatz. Langsame Webseiten haben eine deutlich geringe Conversions-Rate und eine höhere Absprungrate. Im Wesentlichen führen lange Ladezeiten zu einer schlechteren User-Experience, was zur Folge hat, dass die User den Shop verlassen, weil niemand die Geduld hat auf das Laden einer Website zu warten, wenn es bei der Konkurrenz schneller geht.

Amazon hat 2009 eine Studie vorgelegt, die besagt, dass eine Ladezeit von 100 Millisekunden mehr einen Umsatzverlust von einem Prozent zur Folge hat. Das bedeutet, dass jede Sekunde mehr Wartezeit zu Umsatzverlusten von etwa 10 Prozent führt, da die meisten Nutzer den Kauf einfach nicht abschließen, wenn sie warten müssen. In diesem Artikel werden wir untersuchen, wie sich die Ladezeit einer E-Commerce-Website auf Faktoren wie Benutzererfahrung (User-Experience/UX), SEO und Marketingkosten auswirkt.

Der erste Eindruck ist unbezahlbar

Sie haben es geschafft, einen Kunden mithilfe von zielgerichtetem Marketing zu Ihrem Online-Shop zu führen. Jetzt ist der Moment, sich daran zu erinnern, dass es keine zweite Möglichkeit gibt, einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Der erste Besuch des Benutzers ist ein Prozess des Kennenlernens, der viel positiver verläuft, wenn Ihr Online-Shop schnell lädt, denn die Kunden verbinden eine schnelle Ladezeit mit Professionalität und Know-how. Aber wenn Ihre Server langsam reagieren, zwingen Sie den Benutzer zu warten. Dadurch verliert er das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben, was dazu führt, dass er Ihren Online-Shop dauerhaft meiden wird.

Auswirkungen der Website-Geschwindigkeit auf SEO

Die Geschwindigkeit der Website ist ein Rankingfaktor, den man nicht unterschätzen sollte. Google stuft Webseiten mit einer langen Page Load Time im Ranking schlechter ein als die Seiten der schnelleren Konkurrenz. Der Grund ist einfach: Google möchte seinen Usern qualitative Suchergebnisse liefern. Webseiten mit einer schnellen Ladezeit sind ein wesentlicher Qualitätsfaktor, denn der Page Load ist in erster Linie ein Zeichen für eine qualitativ hochwertige Webseite. Eine schnelle Ladezeit führt zu einer deutlich besseren User-Experience, während eine langsame Page Load Time genau das Gegenteil bewirkt. Letztendlich kann man sagen, dass ein Benutzer normalerweise länger auf einer Webseite bleibt, wenn diese schnell lädt.

Wir betrachten eine Seiten-Ladezeit von unter einer Sekunde als zeitgemäß im E-Commerce. Abhängig von der Art der Website und der Branche variiert dies geringfügig. Wenn Ihre Webseite jedoch in weniger als einer Sekunde geladen wird, bleibt der User länger und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion ist höher. Sobald Sie diese Ladezeit überschritten haben, werden Sie sich mit weniger optimalen Rankings, sowie einer schlechteren User-Experience konfrontiert sehen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Für einen Kunden haben wir die Ladezeiten seines WooCommerce Online-Shops optimiert und von über 3 Sekunden auf unter 0,3 Sekunden minimiert. Die Erfolge in den SERPs (Search Engine Result Pages) waren sofort erkennbar - die Platzierungen des Kunden in der organischen Suche verbesserten sich bei wichtigen Keywords um einige Positionen und die Umsatzzahlen stiegen spürbar. Dies zeigt, dass die Ladezeit einer Webseite einen direkten Einfluss auf SEO und Conversion-Rate hat.

Auswirkungen der Ladezeit auf die bezahlte Suche (SEM)

Bei SEM-Kampagnen kommt es darauf an, einen niedrigen Preis für ein spezielles Keyword-Gebot zu erhalten und das bei einer möglichst hohen Platzierung, die vor den Anzeigen der Konkurrenz liegt. Das Zauberwort heißt Quality-Score, denn genau dieser bestimmt letztendlich wie viel Sie für einen Klick in Ihrer Google Ads (ehemals AdWords) Kampagne zahlen:

Ad Rank = (Quality Score) x (Maximum Cost-Per-Click)
Actual CPC = (Ad Rank of the Advertiser Below You/Your Quality Score) +$0.01

Für Ads-Kampagnen ist der Quality-Score im Wesentlichen die Grundlage, wie Google die Kosten Ihrer Anzeige für einen bestimmten Suchbegriff evaluiert. Dabei spielt die User-Experience, wie im SEO, eine entscheidende Rolle (wir erinnern uns an die Tatsache, dass der Suchmaschinen-Riese in erster Linie an qualitativen Ergebnissen für seine User interessiert ist): Letztendlich wird das langsame Laden einer Landing-Page von Google als ein negativer Indikator, der die User-Experience senkt, bewertet. Das resultiert für den Anzeigenschalter in einen niedrigeren Quality-Score. Bedenken Sie deswegen immer, wenn Sie bezahlte Anzeigen schalten (SEM), dass eine langsamere Webseite Sie mehr Geld kostet.

Es wird dadurch deutlich, dass der Quality-Score letztendlich bestimmt wie viel Sie für einen Klick in einer CPC-Kampagne (Cost per Click) bezahlen. Ist Ihre Page Load Time langsamer als die der Mitbewerber, zahlen Sie einfach mehr als Ihre Konkurrenz - so einfach ist das. Man kann aus diesem Grund pauschal sagen, dass Webseiten mit schnellen Ladezeiten einen höheren Quality-Score haben, weniger für SEM zahlen und dabei höhere Platzierungen aufweisen.

Auswirkungen auf Facebook Ads

Ähnlich wie Google bevorzugt Facebook ebenfalls schnelle Webseiten, wenn es um das Schalten von Werbung geht. Genau wie Google möchte Facebook seinen Usern nur qualitative Werbeergebnisse zeigen. Aus diesem Grunde wurde im August 2017 bei Facebook eine algorithmische Änderung vorgenommen, bei der die User-Experience priorisiert wurde. Die Seitengeschwindigkeit wurde für Facebook eines der entscheidenden Kriterien für die Zufriedenheit seiner User, was dazu führt, dass schnellere Anzeigen priorisiert werden.

Fazit

Gerade im E-Commerce ist eine schnelle Ladezeit einer Webseite unerlässlich. Die Page-Load-Time einer Landing-Page ist ein entscheidender Grund dafür, warum User Webseiten verlassen (Absprungrate). Aus diesem Grund kann man sagen, dass es viel einfacher ist für den Shop-Betreiber einen User während der Kaufentscheidung mit einer schnellen Webseite zu überzeugen.

Wie Sie sehen, wirkt sich die Geschwindigkeit der Website auf eine Reihe digitaler Marketingkanäle und letztendlich direkt auf den Umsatz aus. Im Endeffekt kommt es heutzutage deutlich mehr auf die User-Experience an. Sie wirkt sich auf die Erfolge Ihrer SEO-, SEM- und Facebook Ads-Kampagnen aus.

Die Ladezeit hängt von der Infrastruktur ab, die die Website hostet, von deren Optimierung, der Bandbreite, der verwendeten Software auf dem Server, der richtigen Server-Konfiguration sowie von der Menge, Typ und Gewicht der Inhalte auf der Seite und, ob ein CDN (Content Delivery Network) verwendet wird oder nicht. Jeder dieser Faktoren kann optimiert werden, um die beste Performance zu erreichen und Ihren Umsatz zu steigern. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Investieren Sie in qualitatives Hosting von StorePace: Wir sind genau der richtige Ansprechpartner, wenn Sie mehr Geschwindigkeit benötigen. Die User erwarten eine höhere Leistung von Ihrer Website. Wenn Sie nicht mithalten, verlieren Sie potenzielle Kunden und bleiben dadurch langfristig auf der Strecke.